> Steueroptimierung durch die Geldanlage in der Schweiz

Steueroptimierung durch eine Geldanlage in der Schweiz

Eine der wichtigsten Fragen, die bei der Geldanlage im Ausland immer wieder auftauchen, ist die nach der steuerlichen Optimierung. Auch unter diesem Aspekt hat die Geldanlage in der Schweiz einige Vorteile gegenüber einem Depot in Deutschland. Die wichtigsten Begriffe in diesem Zusammenhang sind EU-Quellensteuer, EU-Zinsrichtlinie und Abgeltungssteuer. Welche Vorzüge eine Vermögensverwaltung in der Schweiz dabei haben kann, wollen wir Ihnen nachfolgend erklären:

EU-Quellensteuer

Sofern sich der Anleger nicht für das so genannte Meldeverfahren entscheidet, bei welchem seinem zuständigen Finanzamt die ihn betreffenden Zinseinkünfte gemeldet werden, nehmen die Banken in der Schweiz auf die steuerpflichtigen Erträge des Anlegers einen Abzug vor, der als Quellensteuer bezeichnet wird, und wie folgt gestaffelt ist:

    • 01.07.2005 bis 30.06.2008 15%
    • 01.07.2008 bis 30.06.2011 20%
    • ab 01.07.2011 35%

25 Prozent dieser einbehaltenen Quellensteuer verbleiben in der Schweiz und die restlichen 75 Prozent werden anonym an die Steuerbehörden des Wohnsitzlandes des Anlegers weitergeleitet. Dabei werden keine Anlegerdaten offen gelegt, die Anonymität und das Schweizer Bankgeheimnis also gewahrt

Interessant ist, dass die Quellensteuer bislang kaum greift. So hat die Schweiz dem deutschen Fiskus im ersten Jahr der Quellenbesteuerung gerade einmal etwas mehr als 15 Mio. Euro überwiesen.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Quellensteuer recht einfach zu umgehen ist. So fallen etwa Dividenden und Kursgewinne aus Aktien nicht unter die Quellensteuer, werden also weder automatisch besteuert, noch automatisch dem deutschen Fiskus gemeldet. Unter diesem Aspekt und im Hinblick auf die ab 2009 geltende Abgeltungssteuer (Erklärung weiter unten) lohnt sich ein Depot in der Schweiz also gleich in doppelter Hinsicht.

EU-Zinsrichtlinie

Die EU-Zinsrichtlinie legt fest, welche Einkünfte der EU-Quellensteuer unterliegen. Zu den betroffenen Erträgen zählen dabei:

    • Zinsen auf Bankguthaben
    • Zinskupons von Anleihen
    • Zinsen auf Geldmarktkonten
    • Zinsen aus dem Verkauf oder der Rückzahlung von Zero-Bonds (Nullkuponanleihen)
    • Zinsen aus dem Verkauf der der Rückzahlung periodisch verzinster Forderungen
    • Auf Zinserträgen basierende Ausschüttungen von Fonds
    • Aus dem Verkauf der der Rückzahlung von Fonds erzielte Erträge, die auf Zinsen zurückzuführen sind

Nicht von der EU-Zinsrichtlinie betroffen sind unter anderem die folgenden Erträge:

    • Zinszahlungen aus Schuldverschreibungen, welche vor dem 1. März 2001 begeben wurden und bei denen ab dem 1. März 2002 keine Aufstockungen mehr vorgenommen wurden
    • Ausschüttungen von Investmentfonds, wenn weniger als 15 Prozent des Fondsvermögens in zinsgenerierenden Anlagen (Anleihen, Geldmarktkonten etc.) investiert wurde
    • Erträge aus dem Verkauf oder der Rückzahlung von Anteilen an Investmentfonds, wenn der betreffende Fonds weniger als 40 Prozent des Fondsvermögens in zinsgenerierende Anlagen investiert hat
    • Zinsen, die aus Versicherungen erzielt werden
    • Miet- und Pachteinnahmen aus Immobilien

Abgeltungssteuer

Ab dem 1. Januar 2009 greift in Deutschland die neue Abgeltungssteuer, welche alle Kapitalerträge oberhalb des Sparerpauschbetrages von 750 Euro zzgl. 51 Euro Werbungskosten pro Person betrifft. Dabei werden von allen steuerpflichtigen Zinserträgen sowie Verkäufen von Wertpapieren, welche der Anleger nach dem 1. Januar 2009 in sein Depot aufgenommen hat, 25 Prozent Steuern zzgl. 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und eventuell fälliger Kirchensteuer abgeführt. Da es für ab dem 1. Januar 2009 gekaufte Wertpapiere keine Spekulationsfrist mehr gibt, fällt die Abgeltungssteuer dann unabhängig von der Haltedauer der Papiere an. Ein Depot etwa in der Schweiz hat den Vorteil, dass hier nicht automatisch bei jedem Wertpapierverkauf Abgeltungssteuer einbehalten und abgeführt wird. Besonders bei größeren Summen oder Anlegern mit vielen Transaktionen im Jahr kann sich das über den Wiederanlageeffekt schnell bezahlt machen.

Angesichts der ganzen Flut an Gesetzen, Verordnungen und Steuern empfehlen wir grundsätzlich das Gespräch mit einem Steuerberater, um die persönliche Situation sowie die Vorteile einer Geldanlage im Ausland abzuklären.

Diese Informationen stellen keine Rechtsberatung dar. Es kann auch keine Garantie dafür übernommen werden, dass oben genannte Sachverhalte nicht durch Gesetzesänderungen verändert werden können.

Wenn Sie wissen wollen, wie auch Sie die Vorteile einer Geldanlage in der Schweiz nutzen können, dann müssen Sie nichts weiter tun, als das über den nachfolgenden Link zu erreichende Formular für eine individuelle und kostenlose Analyse sowie Beratung auszufüllen und online abzusenden:

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